Aktuelles


Am Mittwoch, dem 19. Juli 2017,


haben folgende Mitglieder der Kinder- und Jugendgruppe der HNT-Aikido-Abteilung ihre Prüfung auf den nächst höheren Gurt mit tollen Leistungen bestanden:

  • Erik Albers auf den 4. Kyu (Orangegurt), Uke Connor Noack und

  • Mia-Sophie Lemke auf den 5. Kyu (Gelbgurt) Uke ebenfalls Connor Noack.

Der Prüfer war Werner Conradi.

Herzlichen Glückwunsch zu dieser tollen Leistung.
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Am Sonntag den 26. März 2017

haben die Mitglieder der HNT-Aikido-Abteilung, Karsten Frerichs die Prüfung zum 2. Dan Aikido und Toshio Matsuyama, die Prüfung zum 1. Dan Aikido, in Hannover nach der Prüfungsordnung des Deutschen-Aikido Bund e.V. mit tollen Leistungen bestanden.
Nach einer langen und sehr intensiven Vorbereitung stellten sich die Beiden dem Prüfungskomitee, Ulrich Schümann aus Bad Bramstedt, 7. Dan, Claus-Dieter Sonnenberg aus Braunschweig, 5. Dan und Werner Lättig aus Hamburg, 4. Dan.
Ihre Uke waren Erika Schmidt, Boris Massold, Pascal Richtarski und Vincent Mittag.

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Toshio begann im Jahr 2007 im Alter von 7 Jahren beim Aikido-Club Harburg e.V. (ACH) Aikido zu üben. Direkt nach der Gründung trat er gemeinsam mit seinen Geschwistern Yumiko und Takeshi in die HNT-Aikido-Abteilung ein. Seine Prüfung zum Gelbgurt bestand er am 12.10.2007 beim ACH, in der HNT-Aikido-Abteilung die zum Orangegurt am 25.04.2009, die zum Grüngurt am 29.05.2010, die zum Blaugurt am 16.04.2011 und die zum Braungurt am 08.12.2012.
Als Trainerassistent in der Kinder- und Jugendgruppe leistete Toshio tolle Arbeit.

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Karsten ist Gründungsmitglied und Kassenwart der HNT-Aikido-Abteilung. Er begann im Jahr 2008 Aikido zu üben. Seine Prüfung zum Gelbgurt bestand er am 13.06.2009, die zum Orangegurt am 20.03.2010, die zum Grüngurt am 07.11.2010, die zum Blaugurt am 25.06.2011 und die zum Braungurt am 16.06.2012 in der HNT-Aikido-Abteilung. Seine Prüfung zum 1. Dan war am 12.07.2014.
Karsten hat den Haupttrainer der Aikido-Abteilung bei Abwesenheit sehr oft vertreten. Gerade in der Kinder- und Jugendabteilung hat er tolle Arbeit geleistet.

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Nach dem Theorieteil, welchen die Beiden mit Bravour meisterten, war das 1. Prüfungsfach die Überprüfung der Techniken bis zum Braungurt, bzw. bis zum 1. Dan. Auch hier zeigten Beide ihr Können. Das 2. Prüfungsfach war dann die 1. Kata, bzw. 2. Kata, dieses ist eine Besonderheit im Bereich des DAB. Hier zeigte sich wie wichtig eine lange und intensive Vorbereitung ist. Hier sollten die Prinzipien des Aikido gut zu erkennen sein. Bei der Prüfung auf den 1. Dan folgten dann die sogenannten Dan-Techniken. Bei der Prüfung auf den 2. Dan die Techniken auf den Knien und Techniken zum Einsatz des Jo (Aikido-Stock) bzw. Abwehr des Jo und bei Beiden als letztes Prüfungsfach das Randori (Jui-waza, freies Angreifen). Auch in diesen Prüfungsfächern zeigten die Beiden sehr gute Leistungen.

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Beim Prüfungslehrgang am 08. April 2017 haben nach der Prüfungsordnung des Bundesverbandes der Aikidolehrer e.V., Kerstin Golon und Viktor Dirksen, Mitglieder der HNT-Aikido-Abteilung ihre Prüfung auf den 1. Dan bestanden
Auch für diese Beiden endete damit eine lange und sehr intensive Vorbereitung.

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Kerstin begann im Jahr 2006 in Flensburg Aikido zu üben. Ihre Prüfung zum Gelbgurt bestand sie am 02. Juni 2006 in Flensburg. Von Flensburg zog es sie nach Kiel, wo sie am 15. Juni 2007 die zum Orangegurt und am 03. April 2009 die zum Grüngurt bestand. Anfang des Jahres 2011 kam sie zur HNT und bestand dort ihre Prüfung zum Blaugurt am 25. Juni 2011 und die zum Braungurt am 08. Dezember 2012.

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Viktor begann im Jahr 2011 beim TSV Winsen Aikido zu üben. Er bestand dort seine Prüfungen zum Gelbgurt am 17. Juli 2011, die zum Orangegurt am 16. Dezember 2011, die zum Grüngurt am 12. Oktober 2012 und die zum Blaugurt am 17. Oktober 2013. Im Sommer 2014 kam Viktor zur HNT und bestand dort seine Braungurtprüfung am 28. März 2015.

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Alle Vier Prüfungskandidaten nutzen während der Vorbereitungszeit jede Möglichkeit um zu trainieren. Hier sei noch einmal ganz herzlich der HNT gedankt, dass wir die Sporthalle Opferberg am Sonntag nutzen durften.

Am 08. April 2017 bestanden außer den beiden Dan-Anwärtern noch folgende Mitglieder der HNT-Aikido-Abteilung ihre Prüfung auf den nächst höheren Gurt: Connor Noack, mit 11 Jahren, den Braugurt (1. Kyu), Ben Lemke und Martin Kutz den Blaugurt (2. Kyu), Vera Dymova und Maria Trommelschläger den Grüngurt (3. Kyu).

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Seit Gründung der Aikido-Abteilung haben bisher 12 Mitglieder eine Danprüfung bestanden. Davon 4, die aus der Kinder- und Jugendgruppe der Abteilung hervorgegangen sind. Die nächsten Kandidaten sind in der Vorbereitung.

Auf den Fotos sind:
Foto 1: Toshio (Mitte) mit seinen Uke, Erika Schmidt und Boris Massold
Foto 2: Karsten (Mitte) mit seinen Uke Pascal Richtarski und Vincent Mittag
Foto 3. Karsten mit seinem Uke Pascal Richtarski
Foto 4. Toshio mit Uke Erika Schmidt
Foto 5. Kerstin und Viktor
Foto 6. Kerstin und Viktor mit ihren Uke
Foto 7. Vera, Maria, Martin
Foto 8. Ben Connor

Weitere Berichte gibt es unter den folgenden Links: Aikido Hamburg und Tendokan Stade





Aikido bewusst erleben


Nur wenige Aikidoka können so viel Erfahrung auf die Matte bringen wie Rüdiger Keller aus Bremen. Ab 1965 hat er mit Meister Asai die Anfangsjahre des Aikido in Deutschland miterlebt und seit dem als Übender und Lehrender gewirkt. In gewisser Weise verkörpert er dadurch das Aikido als lebenslange Wegübung. Daher hatte es schon eine besondere Qualität als Rüdiger uns am Samstag, den 25.02.2017, in der Sporthalle am Opferberg zu einem Vereinslehrgang der HNT besuchte.
Natürlich sind seine Demonstrationen der Techniken beeindruckend. Aber noch bemerkenswerter ist, wie nahbar er dabei ist. Nicht abgehoben, sondern bescheiden, freundlich und durch und durch menschlich. In zwei Trainingseinheiten lenkte Rüdiger unsere Aufmerksamkeit auf die bewusste Wahrnehmung der Bewegung. Gemeint war dabei nicht das bewusste Steuern oder die verstandesmäßige Kontrolle der Bewegung, sondern das Erleben der natürlichen Bewegung. Das sei in unterschiedlichsten Formen und Techniken möglich.
Und dass Techniken nicht zum Selbstzweck geübt werden sollten, verdeutlichte Rüdiger unter anderem mit einem Koan: „Und er schärfte das Schwert bis es stumpf war.“ Es bringt nichts, eine bestimmte Technik immer weiter zu verbessern, ohne ein dahinter liegendes Ziel. Wie das Erlernen eines Instrumentes, wo es nicht darum geht, gut zu spielen, sondern vielmehr um das Musizieren an sich und das Erleben der Musik.

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Im Aikido ist es die Entwicklung von Körperbewusstsein, die Zentriertheit und die Beziehung zwischen Uke und Nage, letztendlich wohl die Beziehung zwischen Menschen an sich. Diese Punkte rückte Rüdiger dann von den Einzelübungen (Taiso), über die Übung der Fallschule bis hin zu den Partnerübungen in den Mittelpunkt. Exotische Techniken wählte Rüdiger dabei nicht, obwohl ich denke, dass auch für viele Fortgeschrittene trotzdem neuartige Aspekte zu Tage traten. Gegen Ende der zweiten Einheit wurde dieses Gefühl für Bewegung dann auf Übungen mit dem Bokken übertragen.
Den Abschluss machte dann eine vielleicht doch eher ungewöhnliche Übung. Nage wurde dieses Mal von hinten, aus dem blinden Fleck, mit dem Bokken angegriffen und musste den Moment, in dem er sich dreht und in den Angriff eintritt, rein intuitiv finden. Eine Übung, die einem eher rationalen Beobachter doch wie ziemlicher Hokuspokus anmuten konnte. Wie sollte es einem gelingen, blind den rechten Moment zu finden? Durch Hellsehen? Oder geheimnisvolles Ki?
Ich für meinen Teil konnte jedoch in der eigenen Begegnung mit dieser Situation ganz erstaunliches entdecken - ohne, dass es etwas mit einer paranormalen Erfahrung zu tun gehabt hätte. Zunächst einmal überkam mich in der Situation ein Gefühl, dass man wohl als Versagensangst beschreiben könnte. Als doch eher erfahrener Aikido Übender will man einfach nicht von hinten „niedergestreckt“ werden - und ich war ziemlich ratlos, wie es mir gelingen sollte den Angriff vorher zu ahnen... Natürlich wurde ich kalt erwischt. Aber dann merkte ich auch, wie sich meine Sinne ein kleines bisschen streckten. Wie ich versuchte, die periphere Sicht zu nutzen um die Positionen im Raum zu bestimmen, horchte, um das Rascheln des Gi zu hören, oder gar über die Fußsohlen Erschütterungen des Bodens hinter mir zu erspüren versuchte. Und nicht zuletzt war es die Erfahrung der Zeit - wann war ein Angriff meines Uke wahrscheinlich? Ich nutzte alles um den rechten Moment zu erspüren.

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Und ja, selbstverständlich wurde ich wieder kalt erwischt. Aber ich glaube, darauf kommt es nicht an, sondern dieses kleine Bisschen mehr Zugriff auf alle Sinne, diese kleine Erweiterung der Wahrnehmung, die Streckung des Geistes, die sich auch auf andere Situationen übertragen lässt.
Insofern rundete diese Übung den Lehrgang wunderbar ab. Nichts, was besonders „richtig“ gemacht werden konnte, und trotzdem etwas, was einen allein durch das Tun selbst weiter bringt.
Vielen Dank, Rüdiger, für diesen wunderbaren und erkenntnisreichen Lehrgang! Ich freue mich schon auf das nächste Mal!

Dr. Andy Scheffer
HNT-Aikido-Abteilung / Tendokan-Stade

PS Weitere Eindrücke vom Frühjahrslehrgang 2017 findet ihr in der FJLG 2017.



Am 18. Februar hat Lili Tiscenkova,

Mitglied der Kinder-und Jugendgruppe der HNT-Aikido-Abteilung ihre Prüfung zum 4. Kyu mit einer tollen Leistung bestanden.

Ihr Uke war Janisa Kudling.

Der Prüfer war Werner Conradi.

Herzlichen Glückwunsch zu der tollen Leistung.
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Aikido trifft Karate, bzw. Karate trifft Aikido.

Die Ähnlichkeiten vieler Bewegungen beim Aikido und Karate, hier besonders dem Wado-Ryu Karate, sind zum Teil sehr groß.
Der Begründer des Wado-Ryu Karate, Hironori Otsuka war Schüler von Gichin Funakoshi und kombinierte die Karate Techniken mit den Techniken des Shindo Yoshinryu Jiu Jitsu. Ihm wurde im Jahre 1972 als bisher einzigen Karateka von der IMAF-Kokusai Budoin der Titel Meijin verliehen.

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Die beiden Lehrer, Hojo Persoon, 3. Dan Wado-Ryu Karate und Werner Conradi, 4 Dan Aikido, versuchten die Gemeinsamkeiten der Bewegungen für die einzelnen Techniken im Karate und Aikido herauszuarbeiten.
In der 1. Hälfte wurden ausschließlich Handformen geübt. Den Teilnehmern wurde die großen Ähnlichkeiten z.B. an den Ausführungen des Irimi-Nage und des Kokyu-Nage gezeigt.
In einer kleinen Pause konnten sich die Teilnehmer an den bereit gestellten Getränken stärken.

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In der 2. Hälfte ging es dann mit Waffenformen weiter. Als erstes demonstrierten Hajo und Werner wie ähnlich die Schwert-Handformen im Wado-Ryu und Aikido sind. Danach ging es mit Angriffen mit dem Tanto (Messer) weiter. Auch hier zeigten die beiden Lehrer sehr deutlich die Gemeinsamkeiten / Verwandtschaften der beiden Stile.

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Da die Pause ein wenig länger dauerte, wurde natürlich auch ein wenig länger trainiert. Um 18:00 Uhr endete dann leider der Lehrgang. Beim anschließenden „Resteverzehr“ wurde die Idee von Hajo und Werner gelobt, einmal in einem Seminar die Ähnlichkeiten der beiden verschiedenen Kampfkünste zu zeigen. Es wird an einer Wiederholung gearbeitet.

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Werner Conradi
HNT-Aikido-Abteilung

Einen weiteren Bericht zu unserem Lehrgang geschrieben von Christian R. findet ihr hier.



Neues Video im Youtube-Kanal:


Bereits vor einiger Zeit hat Konrad Buschke in Zusammenarbeit unter anderem mit Erika, Werner, Andy und Boris ein tolles Video über Aikido mit dem Titel "Sensei" aufgenommen. Es ist richtig gut geworden. Also schaut es euch an!





Für das Jahr 2017 hat Werner wieder einmal etwas ganz besonderes vorbereitet

- zwei wundervolle Kalender.

Mit dem Übersichtskalender 2017 hat man auf zwei DIN A4 Seiten alles sofort, schön farblich hervorgehoben, im Blick.

Der zweite Kalender im Bunde ist ein wunderschöner Wandkalender, in dem auf jeder Monatsseite ein tolles Bild von unserer Aikido-Gruppe zu sehen ist. Thematisch dominieren hier die zahlreichen Prüfungen unserer Mitglieder auf unterschiedliche Dan-Grade. Und auch hier sind alle wichtigen Termine eingetragen.

Es gibt also keinen Grund das Training zu missen!
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